Unsere Ziele

Blick auf Kaltensundheim und die Hügel der Thüringer Vorderrhön im Oktober. Auf dem Bild ist die hügelige Landschaft und die Nähe zum Projektgebiet des Naturschutzgroßprojektes gut zu erkennen (Foto: D. Stremke 2008)
Blick auf Kaltensundheim und die Hügel der Thüringer Vorderrhön. Im Hintergrund ist der Stausee Grimmelbachspeicher zu sehen, eines der wenigen Stillgewässer der Rhön. (Foto: D. Stremke 2008)

im Wirkungsbereich, dem thüringischen Teil des Biosphärenreservates Rhön

die Erhaltung der Kulturlandschaft Rhön und die Stärkung des ländlichen Raumes

ein gesundes Verhältnis zwischen Landwirtschaft und Naturschutz zu schaffen

die Erhaltung und Schaffung von Lebensräumen und die Sicherung der biologischen Vielfalt

das Verständnis der Menschen für die Natur zu fördern und ihnen die Dringlichkeit von Schutzmaßnahmen bewusst zu machen

Beratung eines landwirtschaftlichen Betriebes bei einem Geländetermin
eine Schülergruppe bestimmt die Wasserqualität des Flüsschens Herpf

Unsere Aufgaben

fachliche Unterstützung der landwirtschaftlichen Betriebe bei der Erarbeitung von Antragsunterlagen für KULAP (das "Programm zur Förderung von umweltgerechter Landwirtschaft, Erhaltung der Kulturlandschaft, Naturschutz und Landschaftspflege in Thüringen")

Mithilfe bei der vertraglichen Vorbereitung und der Koordinierung bei der Umsetzung des Förderprogramms NALAP (Förderprogramm „Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege“ des Freistaates Thüringen)

Umsetzung von speziellen Natur- und Artenschutzprojekten

Verbesserung des Zustandes von Natura 2000 relevanten Arten und Lebensräumen, in der Natura 2000-Station "Rhön"

Bildungsarbeit für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, hinsichtlich der Bedeutung von Natur und Landschaft

Sensibilisierung der Bevölkerung für die Ziele des Naturschutzes

Mitwirkung in verschiedenen Gremien zur Förderung der Regionalentwicklung

Unsere Prinzipien

Exkursion des Thüringer Umweltausschusses mit Ministerin Siegesmund in die Rhön
Schafbeweidung auf den weitläufigen Kalkmagerrasen an der Hohen Geba (Foto: D. Stremke, 2012)

Drittelparität

Das Zusammenwirken von Naturschutzinteressen, landwirtschaftichen Belangen und Kommunalpolitik bereitet den Weg für einen erfolgreichen Naturschutz

 Regionaler Bezug

Jede Landschaft ist anders und braucht ein eigenes Pflegekonzept. In der Rhön prägen schafbeweidete Kalkmagerrasen und andere Offenländer das Bild. Die Verbesserung der Bedingungen für die Hüte-Schäferei und die möglichst umfassende Beweidung der Flächen spielt eine zentrale Rolle in der Verbandsarbeit, um diese traditionelle Landnutzungsform für die Region zu erhalten.

 Freiwilligkeit

ist oberstes Arbeitsprinzip. Der Landschaftspflegeverband wird auf Wunsch bzw. mit dem Einverständnis von Grundstückseigentümern oder -nutzern, Behörden, Verbänden sowie Gemeinden tätig.
Unser Landschaftspflegeverband ist im Dachverband, dem Deutschen Verband für Landschaftspflege (DVL) organisiert.

Für wen bringen wir Vorteile?

Grünlandnutzung am Wunschberg - hiervon profitiert auch das Wahrzeichen der Rhön, der Rotmilan

Natur

Naturschutzinteressen können an uns herangetragen werden. Wir haben umfassene Erfahrungen bei der Projektentwicklung, Mittelakquise und Projektumsetzung mit allen Partnern. Lebensräume für Pflanzen und Tiere werden erhalten. Die regionale Vielfalt der Rhöner Landschaft wird gefördert.

Landwirte

Landwirtschaftliche Betriebe bilden das Rückgrat des Naturschutzes. Beispielsweise beweiden sie Naturschutzgebiete mit Schafen oder berücksichtigen bei Mahdterminen die Ansprüche von Insekten und Vogelarten. Diese Leistungen sind wertvoll, weil sie die artenreichen Kulturlandschaften erhalten und entwickeln. Um die vorhandenen Förderinstrumente dafür optimal zu nutzen, beraten wir die heimischen landwirtschaftlichen Betriebe und zeigen gegebenenfalls neue Finanzierungswege auf.

Kommunen

können unsere Beratungsleistung zum Beispiel bei der Planung von Naturschutzprojekten und Ausgleichsmaßnahmen in Anspruch nehmen. Lokale Besonderheiten können gefördert werden und erhöhen so auch die touristische Attraktivität der Rhöngemeinden.