Naturschutzgroßprojekt "Thüringer Rhönhutungen"

- ein Projekt zum Erhalt der biologischen Vielfalt

Die thüringische Rhön kennzeichnet ein Mosaik aus Grünländern, Hecken und naturnahen Wäldern. Die Diversität verschiedener Lebensräume ist ein Element der biologischen Vielfalt. In dieser Kulturlandschaft sind Artenvielfalt sowie Vernetzung und Ausdehnung der Lebensräume bemerkenswert und von bundesweiter Bedeutung. Das Projektgebiet liegt vollständig im Biosphärenreservat Rhön - einer vom Bundesamt für Naturschutz ermittelten `Hotspot`-Region der biologischen Vielfalt in Deutschland.

Wir wollen mit dem Naturschutzgroßprojekt diese `Rhöner Landschaft behüten`!

Schafe beweiden seit Jahrhunderten die Hutungen der Rhön. Das Mitführen von Ziegen bringt einen besseren Verbiss der Gehölze mit sich.
Schafe beweiden seit Jahrhunderten die Hutungen der Rhön. Das Mitführen von Ziegen hat einen besseren Verbiss der Gehölze zur Folge. (Foto: LPV)

Das Projektgebiet ist besonders durch die artenreichen Kalkmagerrasen geprägt, die sich im Laufe der Jahrhunderte durch Schafbeweidung herausbildeten. In der Rhön herrschte schon immer die Hüteschafhaltung vor. Das heißt der Schäfer zieht mit seiner Herde von Weidefläche zu Weidefläche. Die Schafweiden der Rhön werden Hutungen genannt. Heute sind viele dieser Flächen gefährdet. Ursache dafür sind vor allem die seit 1990 geänderten Rahmenbedingungen der Landwirtschaft und dem damit verbundenen Rückgang der Weidetiere. 

Die Optimierung und Wiederherstellung der Kalkmagerrasen - mit all ihren Varietäten - steht im Mittelpunkt des Naturschutzgroßprojektes (NGP) „Thüringer Rhönhutungen“. Durch Wiederherstellung von Flächen, Herdenerweiterungen und einem breiten Katalog weiterer Maßnahmen soll in der Förderphase II (Dezember 2005 – 2015) dem Ziel, die beeindruckende Kulturlandschaft der Vorderrhön langfristig zu erhalten, näher gerückt werden.

Da Kalkmagerrasen äußerst artenreiche Lebensräume darstellen, trägt das Nasturschutzgrojekt zum Erhalt der biologischen Vielfalt in der Rhön, einer der dreißig ´Hotspotregionen der biologischen Vielfalt´ in Deutschland, bei.

Kurzfassung zum Pflege- und Entwicklungsplan

Kurzfassung zum Pflege- und Entwicklungsplan

Unser PEP reduziert auf Kernaussagen auf knapp 50 Seiten.


Bezugsquelle: siehe Kontakt

Versendung gegen frankierten Rückumschlag im A4-Format!


Anlässlich der Sommerreise von Frau Jessel wurde eine Exkursionsbroschüre erstellt, die hier zum Download bereit steht

Eine Sommerreise

Exkursionsbroschüre

 

Anlässlich der Sommerreise von BfN-Präsidentin Jessel

wurde eine Exkursionsbroschüre erstellt,

die hier zum Download(ca. 26MB) bereit steht