Lebensräume - eine Grundsäule der biologischen Vielfalt!

Den Landschaftscharakter prägen die Basalt-, Röt- und vor allem Kalk-Halbtrockenrasen. Im Projektgebiet finden sie sich in den regionaltypischen Ausprägungen wie Kahlheiden, Steintriften und Wacholderheiden, oft im Verbund mit trockenwarmen Gebüsch- und Staudensäumen wieder. Zu den Charakterarten dieser Flächen gehören zahlreiche geschützte und gefährdete Arten. 

Neben der dominierenden Grünlandnutzung wurden auch Äcker untersucht und gefährdete Ackerwildkräuter erfasst, die vor allem an den Rändern von Kalkscherbenäckern vorkommen und auf eine extensive Bewirtschaftung angewiesen sind.

Hervorzuheben sind auch die meist kleinflächigen aber naturschutzfachlich hochwertigen Flachmoore. Des Weiteren sind die für die Rhön typische Waldformationen der Buchenmischwälder sowie in geringeren Anteilen Stillgewässer und verschiedene Quellstandorte vorhanden. Die genannten Lebensräume befinden sich im Projektgebiet in einem engmaschigen Mosaik.

Kennzeichen der Rhöner Kulturlandschaft ist der stete Wechsel verschiedener Lebensräume, wie hier bei Stepfershausen (Foto: J. Gombert)
Kennzeichen der Rhöner Kulturlandschaft ist der stete Wechsel verschiedener Lebensräume, wie hier bei Stepfershausen (Foto: J. Gombert)