Das Projektgebiet

Lage und Naturraum

Das Naturschutzgroßprojekt „Thüringer Rhönhutungen“ findet sich im Südwesten Thüringens, unweit der Landesgrenzen zu Hessen und Bayern. Ca. sechs Kilometer westlich von Meiningen, bei Herpf, beginnt die Gebietskulisse im Biosphärenreservat Rhön. Das Projektgebiet ist dem Naturraum der Vorderrhön zuzuordnen und hat eine Gesamtgröße von ca. 13.650 ha, wovon etwa 3.500 ha auf acht Kerngebieten entfallen. Zwei Drittel der Gebietsfläche liegen im Verwaltungsbereich des Landkreises Schmalkalden-Meiningen, ein Drittel im Wartburgkreis. 

intensives Grünland und Ackerbau in den Tallagen, beweidete Kalkmagerasen und basaltige Bergkuppen mit Waldbestand prägen das Bild der hier herbstlichen Vorderrhön (Foto: LPV)
intensives Grünland und Ackerbau in den Tallagen, beweidete Kalkmagerasen und basaltige Bergkuppen mit Waldbestand prägen das Bild der Vorderrhön (Foto: LPV)

Was bedeutet Kerngebiet?

  • Achtung - nicht verwechseln! In den Kerngebieten des Naturschutzgroßprojektes werden Flächen u.a. durch Pflegemaßnahmen optimiert. Die Kernzonen des Biosphärenreservates sind dagegen frei von jeder Pflege und Nutzung.
  • In den Kerngebieten konzentrieren sich die Schwerpunktvorkommen der Kalkmagerrasen = Hotspots der Biologischen Artenvielfalt
  • Nur innerhalb der Kerngebiete fanden floristische und faunistische Bestandsaufnahmen statt.
  • Nur in den Kerngebieten werden Maßnahmen umgesetzt.

Geologie

  • Tertiär-, Keuper- und Muschelkalkschichten treten an den steilen Hängen der Berge hervor
  • daran schließen sich in den Tallagen entblößte Buntsandsteinlagen an
  • höchste Erhebung: Gebaberg mit 751 m
  • weitere markante Erhebungen: Neidhardskopf mit 721 m und Diesburg mit 712 m
  • alle drei sind Vertreter der regionaltypischen Basaltkuppen
Geologie des Projektgebietes
Geologie des Projektgebietes
Größe und Gliederung
Größe und Gliederung
Höhenstufen des Projektgebietes
Höhenstufen des Projektgebietes