Hier investieren Europa und der Freistaat Thüringen in die ländlichen Gebiete.

Wiederherstellung degenerierter FFH-LRT durch Ablgeich der digitalen Grundkarte LW

Im Gebiet der Natura 2000-Station „Rhön“ (ca. 84.000 ha) befinden sich die gebietsprägenden und häufigsten FFH-LRT in einem ungünstig unzureichenden Erhaltungszustand (EHZ)

Wacholderheiden

Kalk-(Halb-)Trockenrasen

orchideenreiche Kalk- (Halb-) Trockenrasen

 bzw. ungünstig schlechten Erhaltungszustand

extensive Mähwiesen des Flach- und Hügellandes

Berg-Mähwiesen

 Alle fünf FFH-LRT haben zusätzlich einen sich verschlechternden Gesamttrend.

 

Das Projekt hat das Ziel, den Zustand der in der Rhön gebietsprägenden FFH-LRT zu verbessern, um einen günstigen Erhaltungszustand derselben zu erreichen.

Der Erhaltungszustand vor allem in den letzten Jahren aus der Nutzung gefallener FFH-LRT soll durch die Umsetzung zweckmäßiger Erstpflegemaßnahmen verbessert werden und die Flächen sollen nach Beendigung der Erstpflegemaßnahmen unter zur Hilfenahme geeigneter Agrarumweltmaßnahmen (KULAP) bewirtschaftet werden.

Die Maßnahmen dienen auch der Verbesserung des Biotopverbundes. Flächen, für die keine Dauerpflege sichergestellt werden kann, sollen nicht bearbeitet werden.

Um die Bereiche herauszufiltern, die in einem schlechten EHZ sind, soll die aktuelle digitale Grundkarte Landwirtschaft (DGK) mit Stand Januar 2017 mit Hilfe eines Geographischen Informationssystems (GIS) mit einer älteren Version aus dem Jahr 2007 verschnitten werden.

Bei dem Projekt handelt es sich um ein Modellprojekt, denn die Vorgehensweise soll beispielhalft für den Arbeitsansatz zur Wiederherstellung der FFH-LRT sein.