Lupine

Hier investieren Europa und der Freistaat Thüringen in die ländlichen Gebiete.

Die Lupine (Lupinus polyphyllus) stellt als „invasive“ Pflanzenart, in den Lebensräumen der FFH- Gebiete des UNESCO Biosphärenreservates Rhön, eine Gefahr für heimische Pflanzen v.a. auf mageren Standorten dar. Durch die Fähigkeit der Stickstoffanreicherung verändern sich die mageren und daher artenreichen Standorte nachhaltig. Hinzu kommt, dass Insektenarten durch die Verdrängung spezifischer Futterpflanzen keine Nahrung mehr finden. Beispiele hierfür sind der Dunkle Wiesenknopf- Ameisenbläuling (Maculinea nausithous) und der Goldene Scheckenfalter (Euphydryas aurinia), die den Großen Wiesenknopf (Sanguisorba officinalis) bzw. den Teufelsabbiss (Succisa pratensis) benötigen. Was ebenfalls nicht von der Hand zu weisen ist, dass Tierarten, welche von einheimischen Pflanzen abhängig sind, ebenfalls in ihrer Existenz gefährdet sind.

Aus diesem Grund ist es notwendig die Staudenlupine zu bekämpfen und an ihrer weiteren Ausbreitung zu hindern.

Das Projektgebiet ist der Einzugsbereich der Natura 2000- Stationen „Rhön“, mit dem Thüringer Teil der Nationalen Naturlandschaft (NNL) UNESCO- Biosphärenreservat Rhön. Hier befinden sich in den Landkreisen Schmalkalden- Meiningen und Wartburgkreis die betroffenen Gebiete.

Das Projekt zur Bekämpfung der Lupine hat eine Laufzeit vom April 2021 bis März 2023.